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Grünwald

1. Mitwirkungsworkhop Grünwald vom 29. Januar 2018

Ein klares Ja zu einem neuen Projekt am Grünwald im Rütihof! Dies beschliessen die Stadt Zürich, die BGS und die zwei weiteren Bauträgerinnen nach dem Aus für den Ringling 2016. Im Juni 2018 bringen sie ein Mitwirkungsverfahren erfolgreich zum Abschluss. Die Ergebnisse sollen ins Wettbewerbsprogramm einfliessen.

Die Eckdaten

• Die 31 600 m2 grosse Parzelle liegt im Rütihof am Rande des Zürcher Stadtteils Höngg: Ecke Frankentaler-, Regendorferstrasse angrenzend an die Liegenschaften „Im oberen Boden“.
• Landeigentümerin ist die Stadt Zürich. Sie stellt die Projektleitung für das neue Projekt.
• Die drei bisherigen und künftigen Bauträgerinnen sind die Baugenossenschaft Sonnengarten (BGS), die Gemeinnützige Bau- und Mietergenossenschaft Zürich (GBMZ) und die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW).
• Nach 10 Jahren Planung ist das vorherige Projekt „Ringling“ 2016 unerwartet vor dem Bundesgericht gescheitert.
• Das neue Projekt Grünwald setzt auf eine breite Beteiligung des Quartiers und integriert die vorherige Gegnerschaft. Ziel ist ein Projekt, das die Unterstützung der Bewohner gewinnt.
• Das neue Projekt soll die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft erfüllen.
• Die Stadt Zürich will bis 2050 einen Anteil von einem Drittel gemeinnütziger Wohnungen erreichen.

Ein zweites Projekt

Wenige Wochen nach dem Aus des „Ringling“ beschliessen die Stadt und die bisherigen Bauträgerinnen im September 2016, einen zweiten Anlauf im Rütihof zu wagen. Alle Beteiligten sind sich einig, dass der gemeinnützige Wohnungsbau ins Quartier gehört und einen wichtigen Beitrag für seine Weiterentwicklung leistet. Um ein neues Projekt anzustossen, arbeiten Vertreter des BGS-Vorstandes in einer Spurgruppe mit, die sich mit Vertretern der vorherigen Gegnerschaft sowie der Stadt trifft und Empfehlungen für das neue Projekt definiert:

• hohe städtebauliche und freiraumgestalterische Qualität
• gute Einbindung in das bestehende Quartier
• feinmaschiges Fusswegnetz
• schonende Erschliessung durch Autoverkehr
• Sicherung der Quartierversorgung: Kindergarten, Detailhandel
• Offenlegung des Steinwiesbächleins.

 

 

 

 

1. Mitwirkungs-Workshop Grünwald

Mitwirkung der Bevölkerung

Am 29. Januar 2018 startet das Mitwirkungsverfahren mit 120 Personen. Neben den Quartierbewohner/-innen sind Vertreter der Stadt und der beteiligten Bauträgerinnen sowie die Planer beteiligt. Das breit abgestützte Verfahren soll sicherstellen, dass die Interessen der Menschen im Rütihof in das Projekt einfliessen und die Planer von Anfang an involviert sind. Die BGS kann wertvolle Erfahrungen aus der Testplanung für das "Stadtstück Triemli" beisteuern.

Die Teilnehmenden umreissen den weiteren Prozess und definieren die wichtigen städtebaulichen Themen für die Entwicklung des Areals. Gemeinsam gewichtet und ausgewertet sollen diese als Grundsätze in den Architekturwettbewerb einfliessen. Der Workshop wird vom Beratungsunternehmen „frischer wind“ moderiert, das viel Erfahrung in Mitwirkungsprozessen mitbringt

29. Januar, Start Mitwirkungsverfahren: wichtige Themen für die Arealentwicklung und Gestaltung des Prozesses festlegen ->Planer erarbeitet erste Konzeptskizzen.

9. April, Vertiefungsworkshop: Konzeptskizzen bewerten, Themenschwerpunkte erarbeiten -> Planer leiten städtebauliche Grundsätze ab.

14. Juni, Ergebnisworkshop: Planerteam präsentiert Ergebnisse, welche die Beteiligten bewerten -> Projektverantwortliche erarbeiten daraus die Grundsätze für das Programm des Architekturwettbewerbs,

 

 

Zeitachse Projekt Grünwald

• bis Mitte 2018: Mitwirkungsprozess
• bis Mitte 2019*: abgeschlossener Wettbewerb
• bis Mitte 2021: Erarbeitung neues Projekt
• bis Ende 2022: Baubewilligung und Ausführungsplanung
• 2023 bis  2025: Realisierung

* Der geplante Archtitekturwettbewerb  verzögert sich. Die Bauträger/-innen und die Stadt Zürich beschliessen im Juli 2018 zuzuwarten, bis rechtskräftige Urteile in zwei hängigen Rechtsverfahren vorliegen. Diese betreffen ein Strassenprojekt im Rütihof und ein Rekursverfahren zum Quartierplan. Die Urteile werden voraussichtlich Ende 2019 bzw. im Herbst 2020 vorliegen.

 

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